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| Patch Adams |
Patch Adams
i0 ruft generell beim Publikum eine von zwei Reaktionen hervor: Entweder l'e4sst man sich von der wahren Geschichte eines Mannes inspirieren, der selbst Probleme hat, sein Gl'fcck aber dann darin findet, anderen zu helfen -- ein Mann, der die Welt ver'e4ndern m'f6chte und dem dies sogar gelingen k'f6nnte. Oder man f'fchlt sich als Zuschauer von dieser Heile-Welt-Geschichte manipuliert und w'fcrde dem Medizinstudenten am liebsten jedesmal eine runterhauen, wenn er wieder einmal mit einem seiner bl'f6den M'e4tzchen beginnt. Hunter Adams leidet unter Selbstmordgedanken und begibt sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik, in der er nicht nur den Spitznamen "Patch" (Pflaster) verpasst bekommt, sondern auch Gefallen daran findet, anderen zu helfen. Daraufhin entschlie'dft er sich Medizin zu studieren, st'f6'dft allerdings dabei mit seinen Versuchen, bei der Behandlung der Patienten mit etwas mehr Humor und Menschlichkeit vorzugehen, auf den Widerstand des medizinischen Establishments und seiner starren Konventionen. (Ein Konzept, das sich durch den gesamten Film zieht, ist, dass nicht nur die Krankheit, sondern auch der Patient behandelt werden m'fcsse.)
Robin Williams als Titelheld ist charmant wie immer, allerdings sollte man ihn darauf aufmerksam machen, dass er auch einmal andere Rollen 'fcbernehmen sollte. Der stets gut gelaunte Wohlt'e4ter 'e0 la
i Good Will Hunting
i0 oder
i Club der toten Dichter
i0 nutzt sich langsam etwas ab. Nebendarsteller Daniel London als Truman stiehlt Williams mehr als einmal die Schau in seiner unbeholfenen, schlaksigen Art und mit seinen buschigen Augenbrauen, die st'e4ndig die Kontrolle 'fcber sein schmales Gesicht zu 'fcbernehmen drohen. Er wirkt einfach realer, was insbesondere in Anbetracht der Tatsache seltsam ist, dass es Patch Adams tats'e4chlich gibt und der Film auf seinem Leben basiert. Monica Potter sorgt als k'fchl-zur'fcckhaltende Medizinstudentin daf'fcr, dass die Romantik nicht zu kurz kommt und macht dabei das Beste aus ihrer eindimensionalen Rolle.
W'e4hrend
i Patch Adams
i0 durchaus 'fcber Momente tiefer Gef'fchle verf'fcgt, besteht der gr'f6'dfte Mangel des Films darin, dass die Guten einfach so verdammt gut und die B'f6sen einfach nur gemein sind und keinerlei Weiterentwicklung erfahren. Dennoch sorgt
i Patch Adams
i0 f'fcr die Tr'e4nen, die Lacher und die komischen Charaktere, die Sie das Ende des Films mit einem L'e4cheln auf den Lippen erleben lassen.
i --Jenny Brown
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