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| Der Diamantencop |
Den Humor von Martin Lawrence (
i Bad Boys - Harte Jungs
i0 ) beschreiben zu wollen, ist alles andere als einfach. Oft wird er mit dem von Eddie Murphy verglichen. Doch dieser Vergleich hinkt. Murphy, mit dem er zusammen den Hit-Film
i Life
i0 gedreht hat, besitzt einen direkten Humor, den man mag oder nicht mag, der aber auf jeden Fall auch ohne die Geschichte seines jeweiligen Filmes funktioniert. Martin Lawrence entwickelt seinen Humor eher aus einer Geschichte heraus. Dieser ist zwar ebenso laut und direkt wie der von Murphy, doch er ist stets Teil der Story, in der er sich bewegt. Wie er dies macht, mit welchem Geschick er seinen Humor entwickelt, das muss man mit eigenen Augen sehen. Und wer 'fcber ihn nicht lachen kann, ist selbst schuld.
In
i Der Diamantencop
i0 ist Lawrence in der Rolle eines Juwelendiebes zu sehen, dem es kurz vor seiner Verhaftung gelingt, einen besonders wertvollen Diamanten im Hauptventilationsschacht eines Neubaus zu verstecken. Als er einige Jahre sp'e4ter aus dem Gef'e4ngnis entlassen wird, muss er erschrocken feststellen, dass sich in dem Neubau von einst inzwischen ausgerechnet ein Polizeirevier befindet. Da hilft alles nichts, wenn er an den Diamanten gelangen will, muss er sich in die H'f6hle des L'f6wen wagen. Er gibt sich als Polizist aus -- und wird innerhalb k'fcrzester Zeit zum Star des Reviers. Was kein Wunder ist: Wie kaum ein anderer kennt er alle Tricks und Kniffe der Gangster der Stadt. Und so steht ihm bald sein gr'f6'dfter Albtraum bevor: Er soll bef'f6rdert werden.
Die Inszenierung ist die einer Standard-Kom'f6die 'fcber eine Person, die sich auf einem f'fcr sie ungew'f6hnlichen, ja feindlichen Territorium bewegt. Mit der an sich witzigen Grundidee wissen denn auch weder der Autor noch der Regisseur etwas anzufangen. Doch zum Gl'fcck gibt es ja Martin Lawrence, der den Film locker in eine Ein-Mann-Show verwandelt und ihn alleine auf seinen Schultern tr'e4gt.
i --Bret Fetzer
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