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| Flightplan - Ohne jede Spur |
Wie bei vielen stilistisch 'fcberzeugenden Thrillern macht es auch bei
i Flightplan
i0 mehr Spa'df, sich den Film anzuschauen, als dar'fcber nachzudenken. Bei diesem in hermetisch abgeschlossener Atmosph'e4re spielendem Krimi gibt es viel zu bestaunen: eine Triebwerk-Ingenieurin und trauernde Witwe (Jodie Foster) begleitet ihre sechsj'e4hrige Tochter (und den Sarg, in dem sich die Leiche ihres verstorbenen Mannes befindet) bei einem Transatlantikflug an Bord eines brandneuen Jumbos, den sie mitentwickelte, und sie sieht sich dem Albtraum jeder Mutter gegen'fcber, als ihre Tochter (Marlene Lawston) vermisst wird. Aber wie kann das sein? Bildet sie sich das alles nur ein? Sind die Flugzeugcrew, der Kapit'e4n (Sean Bean) und ein scheinbar mitf'fchlender Sky Marshal (Peter Sarsgaard) Teil einer Verschw'f6rung und Entf'fchrung? Der deutsche Regisseur Robert Schwentke versucht dem Dilemma der Mutter alles abzugewinnen, und Fosters intensive, aber dennoch subtil nuancierte Darstellung (die zu einem guten Teil auf der nach dem Elften September vorherrschenden Paranoia fu'dft) gibt der Achterbahn der Gef'fchle, die den Zuschauer bei der Sache halten soll, eine Richtung.
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cf0 Aber leider ist dieser Abklatsch von Hitchcocks Eine Dame verschwindet (und, nicht zu vergessen, Otto Premingers Bunny Lake ist verschwunden) viel zu absurd, um wirklich Sinn zu ergeben. Flightplan liefert dem Zuschauer Einblicke in das hochtechnisierte Innenleben eines Jumbo-Jets, und die Spannung h'e4lt sich auf intelligente Art und Weise bis zu einem als Katharsis wirkenden Ende hin, aber die arg konstruierte Handlung h'e4lt einer genaueren Betrachtung nicht Stand. Das Beste, was man hier machen kann, ist, den Sicherheitsgurt anzulegen und den Film auf rein emotionaler Ebene zu genie'dfen '96 eine Vorgehensweise, die sich auch bei Panic Room bew'e4hrt hat, Fosters vorherigem Thriller 'fcber Mutter und Tochter, die sich in Gefahr befinden.
i --Jeff Shannon
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