|
| Die Monster AG |
Die Serie rei'dft nicht ab. Mit ihrem nach
i Das gro'dfe Krabbeln
i0 und den zwei Teilen von
i Toy Story
i0 vierten Film haben die Animationszauberer aus dem Hause Pixar wieder ein vollkommenes Vergn'fcgen geschaffen, das vor Witz, Charme und Rasanz beinahe aus den N'e4hten platzt. Auch in
i Die Monster AG
i0 ist die Ausgangsidee so einfach wie originell, denn der Film zeigt dem Zuschauer zun'e4chst den ganz normalen Arbeitsalltag der Monster, vor denen sich kleine Kinder im Dunkeln f'fcrchten. Wie sich herausstellt, ist das Erschrecken der wichtigste Industriezweig in Monstropolis, da die Energieversorgung dieser Monstermetropole von den Angstschreien der Kinder abh'e4ngt.
Der gr'f6'dfte Held seines Berufsstandes ist Sulley, ein riesiges, pelziges Unget'fcm, das mit seinem besten Freund Mike den Rekord als erfolgreichstes Monsterteam h'e4lt. Dummerweise unterl'e4uft den beiden eines Tages ein folgenschwerer Fehler, der dazu f'fchrt, dass Sulley nach einem seiner Kinderzimmereins'e4tze versehentlich ein kleines M'e4dchen mit nach Monstropolis bringt. Ein Kind in der Monsterhauptstadt gilt allerdings als gr'f6'dftm'f6gliche anzunehmende Katastrophe, denn eigentlich haben die grotesken Gruselwesen noch viel mehr Angst vor den Menschenkindern als umgekehrt. Und so haben Sulley und Mike alle H'e4nde voll zu tun, um eine Massenpanik zu vermeiden und das M'e4dchen wieder sicher ins heimische Bett zur'fcckzubringen.
Der Humor in
i Die Monster AG
i0 ist erfreulich vielseitig: Ob Wortwitz oder Slapstick, hier sitzt wirklich jeder Gag. Hinzu kommt noch die umwerfend komische Mimik der Figuren, bei der sich die ganz gro'dfe Animationskunst Pixars besonders gut bewundern l'e4sst. Beispielsweise kann Sulleys Kumpel Mike mit nur einem riesigen Auge und seinem Mund ein unglaubliches Spektrum an Emotionen vermitteln. Doch auch Sulley selbst (dessen blaues Fell bereits eine technische Meisterleistung darstellt) und das Kleinkind wachsen dem Zuschauer in Rekordzeit ans Herz und lassen auch die eine oder andere sentimentale Szene nicht in billigen Kitsch abgleiten. Dem direkten Konkurrenten
i Shrek
i0 hat
i Die Monster AG
i0 nicht nur die wesentlich fantasievollere und vor allem auch zeitlosere Geschichte voraus. Die Pixar-Produktion wartet zudem noch mit einem atemberaubenden Achterbahn-Showdown auf, dessen Rasanz das Oger-Epos von PDI/Dreamworks zu keinem Zeitpunkt erreicht. Ein vollkommenes Vergn'fcgen eben.
i --Andreas Berger
i0