Maverick

Diese leichte Westernkost aus dem Jahr 1994 wurde inspiriert durch die Fernsehserie der Sechzigerjahre, in der James Garner die Titelrolle spielte, und war ein 'fcberraschender Erfolg an den Kinokassen. Na ja, vielleicht nicht ganz so 'fcberraschend. Immerhin tritt der Film mit dem Star und dem Regisseur der
i Lethal-Weapon
i0 -Filme an und arbeitet mit einer 'e4hnlichen Kombination von Handlung und leichtem Humor. Mel Gibson spielt den Revolverhelden Brett Maverick, der auf die verschlagene Spielerin Annabelle Bransford (Jodie Foster) und den Marshall Zane Cooper (James Garner, der seine Rolle an Gibson weitergab) trifft. Alle drei sind auf dem Weg zu dem Pokerspiel in St. Louis. Maverick versucht, die 5.000 Dollar zusammenzukriegen, die er braucht, um an diesem Spiel, bei dem es um einen hohen Einsatz geht, teilzunehmen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Schuld daran sind einige skrupellose Wettk'e4mpfe und eine Handlung voller Tricks und Irref'fchrungen.
Es geht in dem Film immer um die Lacher und die Action. Der Film nutzt sich nie ab, obwohl er einige K'fcrzungen gut vertragen h'e4tte. Es macht auch Spa'df, das Verh'e4ltnis zwischen Gibson und Garner zu beobachten. Es scheint, als w'e4ren der gegenw'e4rtige und der fr'fchere Maverick eine Art von stellvertretendem Vater und Sohn, verbunden durch ihre F'e4higkeit, sich ihren Weg in unangenehmen Situationen durch Charme und Schwindel zu bahnen. Der Regisseur Richard Donner verbeugt sich vor den alten Western, indem er Veteranen dieses Genres in Cameos auftreten l'e4sst (darunter Bert Remsen, Dub Taylor und Denver Pyle). Gibsons Partner aus
i Lethal Weapon
i0 , Danny Glover, erscheint ebenfalls in einer 'fcberraschenden Rolle. Nichts von all dem ergibt wirklich einen Sinn, da dieser Film auch nicht die Anstalten macht, sich selbst in irgend einer Form ernst zu nehmen. Aber genau das ist es, was die Zuschauer so unterhaltsam fanden.
i --Jeff Shannon
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