Anastacia (2004)

Nach ihrer mit Erfolg 'fcberstandenen Erkrankung meldet sich Anastacia auf ihrem gleichnamigen neuen Album vitaler und vielseitiger den je zur'fcck. Die S'e4ngerin und Songwriterin spielte mit Unterst'fctzung von Glen Ballard (Alanis Morrissette), Dallas Austin (Pink, Madonna, TLC) und Dave Stewart das abwechslungsreichste Album ihrer Karriere ein.

Die Mixtur aus Rock-, Pop- und Soul-Elementen hat sie beibehalten, doch die zw'f6lf Tracks klingen so energetisch und lebendig wie nie zuvor. Vergleicht man
i Anastacia
i0 mit dem Vorg'e4ngeralbum
i Freak Of Nature
i0 , dann f'e4llt auf, welche eindrucksvollen Fortschritte die K'fcnstlerin gemacht hat. Songs wie der kr'e4ftig rockende Opener "Seasons Change" oder das nicht weniger zielstrebig voranschreitende "Left Outside Alone" 'fcberzeugen neben eing'e4ngigen Melodien vor allem durch die exzellente Gesangsperformance von Anastacia. Doch auch die Liebhaber von geschmackvoll inszenierten Balladen kommen bei St'fccken wie dem mit opulentem Streichersound veredelten "Heavy On My Heart" voll auf ihre Kosten.

Anastacia erweist sich, egal ob bei rockigen Hymnen oder eleganten Midtempo-Nummern, als wahre Meisterin der Emotionen. Mit ihrer Stimme ist sie m'fchelos in der Lage auf 'fcberzeugende Weise jeden Gem'fctszustand passend zu illustrieren. Dass sie sich in der zur'fcckliegenden Zeit viele Gedanken 'fcber sich und die Welt gemacht hat, wird bei Songs wie "Where Do I Belong" und "Welcome To My Truth" deutlich, die noch einmal eindringliche den Reifeprozess der K'fcnstlerin aufzeigen, der auch mit
i Anastacia
i0 noch nicht abgeschlossen ist.
i --Norbert Schiegl
i0