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| Freak Of Nature |
"Nie mehr ohne Brille" scheint sich Anastacia auch bei diesem Albumcover gedacht zu haben -- wenngleich auf ihrem hei'dfen Neuling
i Freak Of Nature
i0 noch weniger als beim Vorg'e4nger
i Not That Kind
i0 zu h'f6ren ist, dass sie sich diesen Spleen aufgrund ihrer tiefen Verehrung f'fcr Elton John angew'f6hnt hat.
Der w'e4re sicherlich froh, so viel Sexappeal und Soul in ganz London zu finden, wie sie Anastacia im kleinen Finger bzw. im Stimmband hat. Die extrem ungew'f6hnliche Stimme der fr'fcheren T'e4nzerin (z.B. im Salt'n-Pepa-Video "Twist And Shout"), schwarz, deep, dirty, bescherte ihren Soul-Superhits "I'm Outta Love" und "I'm Not That Kind" einen druckvollen und k'f6rperbetonten Drive und eine Energie, der dem Album
i Not That Kind
i0 Vielfachplatin in aller Herren L'e4nder und frenetische Jubelst'fcrme von Medien und Publikum einbrachte. Anastacia avancierte schnell zum Everybody's Darling der Pop-, Soul-, R&B- und Dance-Szene. Frauenzeitschriften kopierten ihren Look, Yellow-Pressmenschen w'fchlten in ihrer M'fclltonne und Musikbibeln st'f6berten in ihren Produktionsmethoden.
Man muss diese hochtalentierte Selfmadefrau mit der Stimme irgendwo zwischen Gospelchor, Chaka Khan, Tina Turner, Joyce Kennedy und Stra'dfeng'f6re auch einfach lieben. Als Tochter eines Crooners und einer Broadway-Darstellerin wei'df Anastacia au'dferdem, welche Songs zu ihr passen, und welche das Publikum liebt. Und so vereint sie auch auf
i Freak Of Nature
i0 rotzige Soulh'e4mmer ("Freak Of Nature") mit zarteren Gitarrent'f6nen, Folk und Gospelch'f6ren ("Overdue Goodbye", "How Come The World Won't Stop"). Dazu setzt sie ein paar Herzschmerzballaden ("You'll Never Be Alone", "Secrets", "I Dreamed You"), rockt gepflegt Richtung Mother's Finest ("Don't Cha Wanna"), klingt nach Stevie Wonder ("Don't Stop") nutzt ab und zu modernere Sounds aus der R&B-Ecke und mischt sie mit Akustikgitarren ("Why D'You Lie To Me") und l'e4dt immer wieder zum ausgelassenen Tanz mit starken Diskohymnen Marke "Fame" und 80er ("One Day In Your Life").
Selbstverst'e4ndlich lud Anastacia die Cr'e8me de la Cr'e8me der Songwriter ins Studio und arbeitete bei elf der Lieder auch selbst mit. Selbstverst'e4ndlich wurde auch hier das Pulver nicht unbedingt neu erfunden, manche Songs klingen gar wie Coverversionen von bekannten Hits. Sind sie aber nicht. Nur gut geklaut! Aber die mitrei'dfende Art Anastacias, ihre Songs zu leben, sich ekstatisch daran zu freuen und ihre Lebenslust heraus zu schreien, dazu die filigrane und durchdachte Art der Produktion mit vielen akustischen Gitarren, machen die CD doch noch zum Schatzk'e4stlein voller angenehmer 'dcberraschungen.
i --Kati Hofacker
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