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| How to Dismantle An Atomic Bomb |
Auf ihrem 11. Studioalbum schlie'dfen die vier Iren um S'e4nger Bono einen gro'dfen Kreis:
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i0 ist textlich wie musikalisch eine R'fcckkehr zu Wurzeln der Band.
Fast k'f6nnte man an die Wiederentdeckung verschollenen U2-Songmaterials aus Anfangszeiten glauben, w'e4ren da nicht die textlichen Anspielungen auf 9-11 und klangtechnische Details, die es seinerzeit noch nicht gab. Wieder unter Mitwirkung von Brian Eno und Daniel Lanois bildet
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i0 eine ganz deutliche Z'e4sur zu den elektronischen Experimenten der 90er Jahre. Der Song "Vertigo" 'fcberrascht mit rockigen, fast punkigen All'fcren und einer wirklich ruppigen Gitarrenhandschrift, die sich durch das gesamte Album zieht. So klingt es, wenn sich U2 mit ihren heutigen musikalischen Erfahrungen in ihre Gr'fcndungszeiten zur'fcckversetzen.
Was w'e4re eine Band wie U2, wenn die inhaltliche Ebene im Schatten der musikalischen st'fcnde: Schlie'dflich waren es die spirituellen Wurzeln ihrer Texte, die sie schon lange vor den Anschl'e4gen auf die Twin Towers, Wirtschaftskrise und Irakkrieg zu einem Mythos machten, der zuweilen schon fast an Heiligenverehrung grenzt. Wellness f'fcr die Seele ist heute n'f6tiger denn je, und davon gibt es auf
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i0 mehr als genug. Bonos Botschaften, wie "Sometimes You Can't Make It On Your Own" in gleichnamigem St'fcck, spenden zwar gl'e4ubigen wie ungl'e4ubigen Sch'e4fchen gleicherma'dfen Trost, sind jedoch nicht 'fcber den Verdacht einer gewissen Plattheit erhaben. Auff'e4llig ist, wie viel sich auf textlicher Ebene um den Glauben dreht: "All Because Of You" besch'e4ftigt sich mit Bonos Wiedergeburt, und "Yahweh" tr'e4gt gar den hebr'e4ischen Namen Gottes als Titel. Wie auch immer die Fans diese Entwicklung auffassen werden -- am Ende werden sich die meisten von ihnen wieder dar'fcber einig sein, dass U2 mit
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i0 ein homogenes Album gelungen ist. Political correct, nur diesmal zur Abwechslung im rockigen Retro-Look.
i -- Andreas Schultz
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